Augen auf – für Demokratie, gegen Vorurteile

Inhalte:

Das Projekt „Augen auf – für Demokratie, gegen Vorurteile“ verknüpft Extremismusprävention, Demokratieförderung und Empowerment für Jugendliche mit einem innovativen Methodenmix. Grundlage ist dabei der Anti-Bias-Ansatz, der die Reflexion eigener Vorurteile, die Wertschätzung von Vielfalt und die Stärkung der Handlungskompetenz im Umgang mit Diskriminierung fördert.

Besonderheit des Projekts: Die Verbindung verschiedener methodischer Ansätze – Symbolarbeit, REACH YOUth und Anti- Bias- Ansatz – schafft eine ganzheitliche und empowernde Bildungsarbeit, dadurch werden pädagogische Fachkräfte und junge Menschen gleichermaßen gestärkt.

Symbolarbeit

  • Symbolarbeit ermöglicht Identitätsarbeit ohne Sprachbarrieren, aktiviert persönliche Ressourcen und öffnet Räume für Selbstwertstärkung und emotionales Lernen.

REACH YOUth 

  • Junge Menschen werden durch aktivierende Übungen mit demokratischen Prinzipien vertraut gemacht – interaktiv, verständlich und ansprechend.

Anti-Bias-Ansatz

  • Der Anti-Bias-Ansatz basiert auf der Idee, dass Vorurteile nicht nur individuell, sondern strukturell wirken. Er verfolgt 4 Ziele und richtet sich gegen alle Formen von Diskriminierung und befähigt Fachkräfte wie junge Menschen zur kritischen Reflexion und zum Handeln.
  • Ziel 1: Entwicklung eines positiven Selbstbildes und Identitätsstärkung
  • Ziel 2: Wertschätzung von Vielfalt und Unterschiedlichkeit
  • Ziel 3: Kritische Auseinandersetzung mit Vorurteilen und Diskriminierung
  • Ziel 4: Handlungskompetenz gegen Diskriminierung und Ungleichheit

 

Toolkit und Methodenkoffer

Entsprechend der 4 Ziele des Anti Bias Ansatzes haben wir ein Methoden- Toolkit entwickelt und einen dazu passenden Methodenkoffer zusammengestellt.

Die Methodenschulung beinhaltet das Kennenlernen und Erproben der Methoden um sie später selber in der Praxis umsetzen zu können.

Den Methodenkoffer kann man zu vorher angefragten Terminen dazu ausleihen.

Ziel:

Ziel ist es, pädagogische Fachkräfte in der Jugendsozialarbeit weiterzubilden, um ihre Handlungskompetenzen im Umgang mit jungen, oft benachteiligten oder geflüchteten Menschen zu erweitern – insbesondere im Hinblick auf Extremismusprävention, Demokratieförderung und interkulturelles Verständnis.

Termin:

26. Juni 2026

09.00 – 13.00 Uhr

Veranstaltungsort: 

Schulungsräume, Annaplatz 2, 52349 Düren

Kosten:

kostenfrei

Anmeldung:

per Mail an

c.geich@zukunftswerk-dueren.de

oder über unser Anmeldeformular unten

bei Fragen gerne auch telefonisch unter

0151 61602119